Donnerstag, 26. Januar 2017

Bento mit Kokosgarnelen und Hirsebällchen

Bereits im August des letzten Jahres habe ich mir mal wieder eine neue Bento Box gegönnt und dies zum Anlass genommen um mal wieder ein kleines Bento zusammenzupacken und beim Bento des Monats im Forum teilzunehmen.


links: Kokosgarnelen, Brokkoli, Tomaten, Gurken, Möhrenblumen und Zuckerschoten
Mitte: Joghurt mit diversen Beeren, Apfel und Physalis
rechts: Hirsebällchen, Brokkoli, Möhrenblumen und Zuckerschoten


exotischer Kokosschmarrn

Neulich hatte ich mal wieder Lust auf was Neues zum Frühstück und da mein kleiner Mann zur Zeit sehr auf Ananas und Kaiserschmarrn steht, habe ich ein wenig hin und her überlegt und habe dann einfach mal drauf los gelegt. Heraus gekommen ist ein, wie ich finde, sehr leckerer exotischer Kokosschmarrn, den ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Rezept
¼ Ananas
½ Mango
1 EL Kokosöl
1 EL Kokosblütensirup
2 Eier
1 Prise Salz
2 EL Kokosblütenzucker
50g Kokoscreme
125ml Kokoswasser
25g Erdmandelmehl
75g Buchweizenmehl
1 TL Backpulver
1 Msp Vanillepulver
2-3 EL Kokosflocken

Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
Die Eigelbe zusammen mit dem Kokosblütenzucker schaumig schlagen und anschließend die Kokoscreme und das Kokoswasser unterrühren. Dann die trockenen Zutaten (bis auf die Kokosflocken) dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Zum Schluss das Eiweiß vorsichtig unterheben.
Die Ananas sowie die Mango schälen und in Würfel schneiden. Das Kokosöl bei mittlerer Hitze in einer Pfanne erhitzen und die Fruchtwürfel zusammen mit dem Kokosblütensirup leicht karamellisieren lassen. Nun die Teigmasse in die Pfanne geben und anbraten bis die Unterseite leicht gebräunt ist. Dann den Schmarrn (eventuell mit Hilfe eines Tellers) wenden und auch von dieser Seite ein paar Minuten anbraten. Anschließend den Schmarrn mit dem Pfannenwender zerrupfen und auf einem Teller anrichten. Mit den Kokosflocken garnieren und genießen. Wer es gerne süßer mag, kann natürlich gerne auch noch etwas Puderzucker über den fertigen Schmarrn geben.

Montag, 23. Januar 2017

Bento Daisuki Bento-Wettbewerb 2016

Ohje, da ist mein Blog gerade mal ein Jahr jung und schon habe ich ein halbes Jahr nichts geschrieben…aber irgendwie hatte ich in den letzten Monaten weder Zeit noch Muße mich darum zu kümmern. Ich hoffe, dass ich es ab jetzt wieder etwas regelmäßiger hinbekomme und melde mich nun heute mit einem kleinen Bento zurück. 

Im Herbst des letzten Jahres fand wieder der Bentowettbewerb im Bento Daisuki Forum statt und ich habe wieder sehr gerne daran teilgenommen. Ein Motto gab es dieses Mal nicht, wodurch man einen großen Spielraum bei der Gestaltung hatte. Da der Wettbewerb im Oktober stattfand, habe ich mich für das Thema Herbst entschieden und habe mir überlegt, ein kleines Mädchen im Regenmantel mit Laterne zu machen. Die Skizze, welche ich hierzu angefertigt habe, war jedoch deutlich einfacher als die Umsetzung des Ganzen…ich glaube, so lange habe ich noch nie (für ein doch recht kleines) Bento gebraucht. Aber es hat sich wieder einmal gelohnt: nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen und einem anschließenden Stechen zwischen den beiden gleichplatzierten Bentos ging ich das zweite Jahr in Folge als Gewinner hervor.

Und hier nun ein Bild von meinem Bento: 


Enthalten war ein Onigiri-Mädchen mit einer Kürbis-Hühnchen-Füllung mit einem Regenmantel aus eingefärbtem Ei und einer Laterne aus Salzstange und Radieschen. Die Schnecke besteht aus einem Würstchen und einem aufgerollten Sandwichbrot mit Kürbiscreme. Ferner befinden sich in der Box noch ein Tamagoyaki mit einer Fledermaus aus Nori, Hackfleischbällchen und Brokkoli mit verschiedenfarbigen Möhrenblumen. Als süße Beigabe habe ich Apfelblätter geschnitzt und ein paar Trauben sowie Physalis als Lückenfüller genutzt.

Mittwoch, 20. Juli 2016

süßer Vanille-Couscous mit Erdbeeren

Wer kennt Sie nicht, diese bösen Tage, an denen man am liebsten im Bett bleiben würde…oder sich zumindest noch ein paar Stunden länger in der kuscheligen Decke einlümmeln würde. Tja, doch dann ist da dieses zuckersüße kleine Wesen, das nach seiner Mama ruft und nicht nur im Bett mit ihr kuscheln möchte. Nein, es muss etwas zum essen her…und das des Öfteren bitte möglichst schnell. Also schleppe ich mich in die Küche und werfe erstmal meine Kaffeemaschine an – ohne dieses heißgeliebte Gerät wäre ich oft nicht funktionstüchtig – und überlege was es denn heute zum Frühstück geben könnte. Schnell muss es mal wieder gehen und am besten ohne große Vorarbeiten. Da kommt mir Couscous gerade gelegen. Sehr lange habe ich die kleinen Körnchen nur als deftige Variante verspeist und gar nicht darüber nachgedacht sie in mein Frühstück zu integrieren. Vor kurzem jedoch habe ich Couscous dann einmal in einer süßen Variante getestet und bin einfach nur begeistert. Und deshalb habe ich heute dieses schmackhafte Rezept für süßen Vanille-Couscous mit Erdbeeren für Euch.


Rezept
50g Couscous
120 ml Casewmilch
1/2 Vanilleschote
1 EL Lucumapulver
Erdbeeren

Die Cashewmilch zusammen mit dem Mark der halben Vanilleschote aufkochen. Den Couscous zusammen mit dem Lucumapulver in eine Tasse geben, mit der heißen Milch übergießen und die Tasse für rund 5 Minuten abdecken, bis der Couscous aufgequellt ist.
In der Zwischenzeit die Erdbeeren waschen, den Strunk entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Anschließend den Couscous mit einer Gabel auflockern und die Erdbeeren untermischen.

roher Käsekuchen

Kennt ihr Raw Cheesecakes? Ich habe die kleinen Köstlichkeiten kürzlich durch Zufall für mich entdeckt und muss das jetzt einfach mit Euch teilen.
Wenn man die Cashewkerne lange genug eingeweicht hat sind diese kleinen Törtchen ruckzuck gemacht und das ganz ohne Backofen. Darüber hinaus kommen sie ohne Zucker und Mehl daher und sind durch die Nüsse und das Kokosöl auch noch gesund – was will man mehr. Und gerade jetzt an so heißen Sommertagen wie heute ist so ein kleines gekühltes Törtchen einfach bestens geeignet.
Rezept
90g Nüsse (Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse)
8 getrocknete Datteln
1-2 EL Wasser

250g Cashewkerne (vorher bitte 4 bis 5 Stunden in Wasser einweichen)
5 EL Kokosöl
1 Vanilleschote
50 ml Cashewmilch
60g Himbeeren

Für den Boden beliebige Nüsse zusammen mit den Datteln und dem Wasser im Blitzhacker solange mixen, bis eine kompakte aber noch leicht stückige Masse entsteht. Diese dann fest in die Törtchenf
Als nächstes die eingeweichten Cashewkerne abtropfen lassen und in den Mixer geben. Das Kokosöl schmelzen und 4 EL zusammen mit dem Mark der Vanilleschote und der Cashewmilch zu den Cashewkernen geben. Alles pürieren bis eine cremige Masse entsteht. Wer möchte kann hier auch noch etwas Ahornsirup hinzugeben um dem Ganzen etwas mehr Süße zu verleihen.
Zwei Drittel der Masse auf den gekühlten Böden verteilen und wieder in den Kühlschrank stellen.
Die Himbeeren und den letzten EL Kokosöl zur restlichen Masse im Mixer geben und nochmals pürieren. Die Himbeermasse auf die Törtchen geben und diese nochmals rund 1 Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.

Freitag, 20. Mai 2016

Waffeln mit frischen Beeren

Waffeln sind einfach super. Egal ob süß oder herzhaft, sie sind meistens schnell gemacht und kleine Kinder lieben sie. Und da ich mich für meinen Sohn bei der Beikosteinführung für die breifreie Variante entschieden habe gibt es auch oft Waffeln zum Frühstück, da er diese sehr gut alleine essen kann. Natürlich verzichte ich – wie immer wenn er mitisst – auf jegliche Zugabe von Süßungsmitteln, weshalb lange einfach nur Mesquitepulver für eine leicht süßliche Note herhalten musste. Dann befand sich Anfang April jedoch Erdmandelmehl in meiner Healthy Box von Foodist und wurde sofort in das Rezept integriert.
Erdmandeln hatte ich als Flocken bereits in meinem Küchenschrank stehen und häufig ins Müsli oder den Joghurt gemischt. Sie haben einen sehr hohen Ballaststoffanteil von 26 % (davon 14 % nicht lösliche und 12 % lösliche Ballaststoffe). Diese Ballaststoffe sind für den Darm sehr wichtig, da sie die Verdauung anregen und helfen toxische Rückstände zu binden und auszuscheiden. Dadurch, dass die Erdmandeln im Magen aufquellen, sättigen sie gut und sind darüber hinaus ein super Energiespender.
Erdmandeln enthalten ferner leicht verdauliches pflanzliches Eiweiß, viele Mineralstoffe (Natrium, Kalium Calcium, Phosphor, Magnesium und Eisen), ungesättigte Fettsäuren und die Vitamine C, E und H. Dazu kommen Enzyme, Phytohormone, Biotin, und Rutin, welches die Blutgefäße stabilisiert und Gewebe, Organe und Zellen ähnlich effektiv wie Vitamin E vor freien Radikalen schützt. Bereits 30g Erdmandeln reichen aus, um den Körper mit allen essentiellen Nährstoffen zu versorgen.
Ach ja, und das Beste: da die Erdmandel ein Wurzelgemüse ist und keine Nuss im eigentlichen Sinn ist sie auch für Nussallergiker bestens geeignet und kann als Mandelersatz eingesetzt werden.

Rezept
80g Dinkel-Vollkornmehl
40g Erdmandelmehl
30g Teffmehl
1 EL Mesquitepulver
1 TL Backpulver
2 Eier
150 ml Haselnussmilch
1 EL Haselnussmus
2 EL flüssiges Kokosöl

Die Mehlsorten mit dem Mesquitepulver sowie dem Backpulver vermischen und anschließend die Eier, Haselnussmilch, Haselnussmus und Kokosöl dazugeben. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren und im vorgeheizten Waffeleisen ausbacken. Sollte das Waffeleisen nicht beschichtet sein einfach mit etwas Kokosöl einfetten.
Dazu passt jegliche Art von Kompott oder auch frische Früchte. Wir haben uns hier leckere Erdbeeren vom Markt, gemischt mit Heidelbeeren und Himbeeren aus dem Supermarkt, dazu schmecken lassen.

leckere Wraps - immer wieder anders

Wraps sind schon eine tolle Sache, zumal sie jeder so füllen kann wie er möchte. Aber nicht nur aus diesem Grund stehen sie in letzter Zeit häufiger auf unserem Speiseplan. Vielmehr finde ich sie mega praktisch weil unser kleiner Spatz mit seinen 9 Monaten (OMG wie schnell doch die Zeit vergeht) diese super in seinen kleinen Händchen halten und abbeißen kann. Und durch die ständig wechselnden Füllungen wird es auch ihm nicht langweilig und er langt immer wieder beherzt zu.
Da es bei uns in den Supermärkten jedoch immer nur die riesigen Wraps aus Weizenmehl gibt habe ich in meinen Kochbüchern gestöbert und bin auf ein super einfaches - und vor allem gesünderes - Rezept gestoßen. Es stammt aus dem Buch „Gesund Kochen ist Liebe“ von Veronika Pachala welches seit einer ganzen Weile zu meinen absoluten Lieblingskochbüchern zählt. Auch den Blog von Veronika Pachala „Carrots for Claire“ verfolge ich schon seit geraumer Zeit und bin einfach begeistert mit wie viel Freude und vor allem Liebe sie immer wieder super leckere Gerichte gesund umsetzt (und dann auch noch soooo tolle Fotos davon macht). Immer wieder hole ich mir Inspirationen aus ihrem Buch und dem Blog und koche entweder 1:1 nach oder aber passe die Gerichte meinen Vorstellungen und vorhandenen Zutaten an.

Aber genug geschwärmt – vorerst zumindest. Hier nun das Rezept für die Wraps:



Rezept
50g Dinkelmehl
75g Buchweizenmehl
25g Teffmehl
1/4 TL Backpulver
Prise Salz
1 TL Olivenöl
90ml warmes Wasser

Die
.Mehlsorten mit dem Backpulver und dem Salz mischen, das warme Wasser sowie Olivenöl dazugeben und gut vermischen. Am Anfang macht man das am besten mit einer Gabel und anschließend gut mit den Händen durchkneten bis man einen kompakten Teig erhält, der nicht an den Fingern klebt.

Zwischenzeitlich eine beschichtete Pfanne erhitzen.
Den Teig dann in 5 Portionen teilen (für meinen Sohn teile ich eine Portion hiervon nochmals in zwei Teile), die einzelnen Portionen dünn ausrollen und eine Seite mit etwas Öl bestreichen. In der Pfanne dann ca. 1 Minute lang ausbacken bis der Fladen Blasen bekommt und ihn anschließend wenden.
Bis alle Fladen ausgebacken sind kann man die bereits fertigen mit einem sauberen Küchentuch abdecken, dann bleiben sie geschmeidiger und wärmer. Anschließend nach Herzenslust belegen und genießen.

Bei der gezeigten Variante haben wir uns für eine Füllung aus Salat, Cocktailtomaten, Spargel und Garnelen entschieden, die durch ein schnell gemixtes Bärlauchpesto abgerundet wurde.